Baby zum Schlafen bringen – 7 erprobte Tipps, wenn dein Baby nicht in den Schlaf findet


Von Babyschlafberaterin Sarah 

Wenn das Baby einfach nicht zur Ruhe kommt und regelmäßig gegen das Einschlafen kämpft, ziehen sich die Abende schnell in die Länge und die ganze Familie leidet.

Was sind die tieferliegenden Gründe, wenn Baby einfach nicht einschlafen will? In diesem Artikel lernst du, warum dein Baby gegen das Einschlafen kämpft und wie du ihm am besten helfen kannst. Oft helfen schon kleine Änderungen im Tagesverlauf, um den Spuk rund ums Einschlafen zu beenden!

Als sechsfache Mama (von teils sehr schlechten Schläfern) und ausgebildete sanfte Schlafberaterin erkläre ich dir in 7 einfachen Schritten, wie du dein Baby zum Schlafen bringen kannst.

Baby zum schlafen bringen

Warum findet mein Baby nicht in den Schlaf?

Ursachenforschung

Als erstes solltest du klären, warum dein Baby nicht einschlafen kann und ob du auf all seine Bedürfnisse und mögliche Probleme eingegangen bist.

  • Windel voll
  • Hunger (hat es mehr Appetit aufgrund eines Wachstumsschubes?)
  • Allabendliche Schrei-Phasen (besonders in den ersten 3-5 Monaten leider normal)
  • Unwohlsein, Krankheit, Schnupfen
  • Zahnen
  • Echte medizinisch definierte Schlafstörungen (sehr selten; Warnsignale: Schnarchen, Atempausen; Schlafapnoe)
  • Bauchweh, Verstopfung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsprobleme bei der Beikost-Einführung
  • Trennungsängste (beginnend mit 8 Monaten, mit Auf und Abs bis weit ins Kleinkindalter möglich)
  • Störfaktoren in der Schlafumgebung (Ist es zu kalt oder warm? Ist die Schlafumgebung zu hell, zu laut oder ablenkend?)
  • Schlafregressionen kurz vor oder während Entwicklungsschüben (meist 2-4 Wochen Dauer)

Während einige Punkte leicht zu lösen sind, benötigen andere mögliche Ursachen, gerade im körperlichen Bereich, mehr Prüfung und Hilfestellung. Im Zweifelsfall sollte der Kinderarzt konsultiert werden. Je nach Grund und Situation, heißt es manchmal auch einfach, das Kind liebevoll zu begleiten und abzuwarten, bis es diese schwierige Phase überstanden hat.

Konkrete Ansätze, um deinem Kind das Einschlafen und Durchschlafen zu erleichtern, findest du in meinem erfolgreichen und kostenlosen Babyschlafkurs.

Zahnen

Einer der häufigsten Übeltäter, wenn ein Baby nicht in den Schlaf findet, ist sicherlich das Zahnen. Dieses erkennst du auch durch weitere Verhaltensweisen: Sabbern, ständig auf Gegenständen/der Hand herumkauen, evtl. leichtes Fieber und Durchfall, quengeln, Anhänglichkeit, schlecht trinken, beißen, an der Brust kurz trinken und sich dann durchstrecken oder an dieser herumzerren…

Hier helfen: (gekühlte) Kau- und Beißringe, Veilchenwurzel, Gemüsesticks, Zahnungsgel. Und manchmal auch gar nichts außer einem leichten Schmerzmittel für die schlimmsten 3-4 Nächte. Dann ist hoffentlich das Gröbste überstanden, bis der nächste Zahn ansteht. (Die Kleinen bekommen 20 Milchzähne innerhalb ihrer ersten 2-3 Lebensjahre.)

Tieferliegende Gründe

Was tun bei Einschlafproblemen, die schon viele Wochen oder Monate anhalten?

Die Problembeschreibung schaut dann zumeist folgendermaßen aus: Ein gesundes Baby, das eigentlich müde oder sogar schon übermüdet ist, kommt abends nicht zur Ruhe oder wehrt sich gegen das Einschlafen. Und die Frage, die dahinter steckt, lautet logischerweise: Wie kann ich mein Baby zum Schlafen bringen, wenn es wieder einmal nicht einschlafen will?

Warum können manche Babys nur schwer einschlafen und was ist der Lösungsansatz? Im Folgenden vier typische Möglichkeiten:

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Was Inga zu diesem Kurs gesagt hat:

Man hört und liest ja viel über Schlaflernprogramme und Tipps zum Durch-und Einschlafen. Aber in dem Kurs erhält man jeden Tag einen Email mit einzelnen Schritten in die richtige Richtung. Trotzdem kann man alles ganz individuell auf sein Kind und die Familiensituation anpassen. Uns hat es sehr geholfen, nun endlich ein paar Std länger am Stück schlafen zu können. Auch das Einschlafen am Tag dauert max. 5 Min und Abends höchstens 30 Min. Vielen Dank für diesen Kurs!

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1. Möglichkeit: Baby ist nicht müde genug (Baby ist fröhlich, kann aber nicht einschlafen)

Babys Tagesroutine scheint nicht (mehr) alters-/entwicklungsgerecht zu sein. Sein Schlafbedarf hat sich womöglich verändert.

Du solltest unbedingt checken, was du von deinem Kind realistischerweise erwarten kannst und seine Tagesroutine entsprechend anpassen. Vermutlich sind die Nickerchen zu lange, die letzte Wachphase zu kurz oder die Bettgehzeit mittlerweile zu früh. Manchmal ist es auch Zeit, ein Nickerchen zu streichen.

Tipp: Ausführliche Infos zu jeder Nickerchen-Umstellung (wann und wie) sowie altersgerechte Tagesabläufe findest du in meinem eBook „Durchschlafen aber bindungsorientiert“.

2. Möglichkeit: Baby ist überreizt vom Tag (Baby kommt abends nicht zur Ruhe oder schreit)

Babys brauchen Ruhe, Rituale und Routine. Manche mehr, manche weniger. Mit zunehmendem Alter (ab 4-6 Monate) wird ein fester, ruhiger, dunkler Schlafplatz wichtig.

Aktivitäten sollen entsprechend geplant werden und gerade die letzten 1-2 Stunden vor der Bettgehzeit sollten ruhig und entspannt zuhause stattfinden. Weniger ist oft mehr am Tag. Gleichmäßige, „langweilige“ Tagesabläufe helfen insbesondere sensiblen Kindern, abends nicht völlig überreizt und nur am Schreien/Weinen zu sein.

Eine Bettgehzeitroutine kann enorm helfen, um den Tag hinter sich zu lassen und gut einzuschlafen.

Die richtige Dauer der letzten Wachphase und eine frühe Bettgehzeit können ebenfalls hilfreich sein.

3. Möglichkeit: Baby ist übermüdet (Baby schläft trotz Müdigkeit nicht ein)

Dein Baby schreit vorm Einschlafen? Dann ist das zumeist auf Übermüdung und folglich Überreizung zurückzuführen. Babys, die übermüdet, sind, kämpfen oft enorm gegen das Einschlafen, wachen nachts häufiger auf und beginnen gerne viel zu früh ihren Tag. Der altbekannte Trick ‚Lass dein Baby länger auf, dann schläft es besser‘, stimmt also nicht!

Übermüdete Babys sind zumeist längst über den ‚toten Punkt‘ hinaus wachgehalten worden. Entsprechend stören Stresshormone nun das Ein- und Durchschlafen.

Lösungsansätze umfassen: Einen altersgerechten Tagesablauf finden, auf die richtige Länge der Wachphasen tagsüber achten, Müdigkeitssignale früher erkennen, Bettgehzeitroutine einführen und eine feste, frühe Bettgehzeit beachten. (Für diese Themen eignet sich der Babyschlummerland-Babyschlafkurs perfekt!)

4. Möglichkeit: Baby hat Schlafassoziationen (Einschlafgewohnheiten), die nicht mehr funktionieren

Nicht selten ist es so, dass ein Baby an Einschlafhilfen aus der Neugeborenenzeit gewohnt ist, die längst nicht mehr funktionieren. Dann wird das ins Bett bringen schnell zum Kampf. Stundenlanges Nuckeln und Herumwälzen, Tragen und Schunkeln, ablegen und direkt wieder aufwachen – und alles wieder von vorne, viele Eltern können ein Lied davon singen.

Aufgrund der zunehmenden Gehirnreife schlafen Babys mit wachsendem Alter nicht mehr überall ein. Ab 6-8 Monaten kann man häufig beobachten, dass das Einschlafen durch Bewegung seinen Zauber verliert. Plötzlich dauert das Einschlafen im Arm, im Kinderwagen, in der Trage oder in der Federwiege sehr lange.

Dann wird es Zeit, neue Schlafgewohnheiten zu finden, die für alle funktionieren und tragbar sind. Manche Eltern wünschen sich nun, dass ihr Baby lernt, selbstständiger und womöglich in seinem eigenen Bettchen einzuschlafen.

Fälle aus der Baby-Schlafberatung

Familien kontaktieren mich in der Baby-Schlafberatung in solchen Fällen regelmäßig mit folgenden Problemstellungen:

  • „Sarah, unser Baby findet nicht in den Schlaf! Wir haben alles Mögliche versucht, um ihm zu helfen. Unser Baby will nicht einschlafen und wir werden Abend für Abend frustrierter und genervter.“
  • „Mein Baby schläft nicht ein trotz Müdigkeit – warum?“
  • „Unser Baby schreit beim Einschlafen. Ich würde ihm so gerne helfen, aber nichts hilft.“
  • „Mein Baby kämpft gegen einschlafen. Es dauert wirklich stundenlang. Mache ich irgendetwas falsch? Wir hatten seit Monaten keinen freien Abend mehr.“

In all diesen Fällen benötigt es eine Überprüfung der Schlafumgebung, des Schlafbedarfs, des Tagesablaufs und letztendlich auch eine Veränderung der Einschlafgewohnheiten.

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1. Schlafumgebung checken

Stören elektrische Geräte, blinkende Mobiles oder Lärm von der Straße?

Ist es im Zimmer zu warm oder kalt? Manchmal braucht ein Baby eine Schicht mehr oder weniger Kleidung und der Schlaf verbessert sich von alleine.

Babys Zimmer sollte nachts komplett abgedunkelt sein. Sonst wecken gerne die ersten Sonnenstrahlen um 4 oder 5 Uhr morgens dein Baby auf und vorbei ist es mit dem Schlummertraum. Gutes Einschlafen geschieht im dunklen Zimmer leichter, sowohl tagsüber als auch abends. Dunkelheit ist ein starker Schlaftrigger für Babys Gehirn!

2. Altersgerechten Schlafbedarf klären

Liegt ihr mit euren Nickerchen und dem Nachtschlaf halbwegs im Durchschnitt? Wie viele Stunden Schlaf bräuchte dein Baby eigentlich?

Babys Schlafbedarf und auch die Anzahl der Nickerchen unterliegen einer ständigen Veränderung in den ersten 18 Monaten eines Lebens. Entsprechend muss die Tagesroutine und Bettgehzeit angepasst werden.

Ausführliche Infos zu einer altersgerechten Routine, Babys Bio-Rhythmus und eine Anleitung zum bindungsorientierten Schlafen lernen findest du in meinem kostenlosen Babyschlafkurs.

3. Auf Müdigkeitssignale reagieren

Warte nicht darauf, dass dein Kind übermüdet ist, sondern beobachte es und bringe es rechtzeitig ins Bett.

Typische Müdigkeitssignale sind:

  • Gähnen,
  • Quengeln,
  • ein Blick ins Leere,
  • glasige Augen,
  • verminderte Aufmerksamkeitsspanne,
  • Kopf wegdrehen,
  • Suche nach Schnuller/Stillen/Fütterung (obwohl es satt ist),
  • Augen reiben,
  • Ohren reiben,
  • Zappeln,
  • Unruhe und Hyperaktivität.

Letzteres spricht bereits für Übermüdung.

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Was andere Eltern über den Kurs berichten:

Ich bin wirklich unglaublich froh, dass ich auf den E-Mail-Kurs gestoßen bin. Ich fühlte ich mich sofort angesprochen von Sarahs Schreibweise. Authentisch, erfahren, liebevoll wird hier geholfen. Schritt für Schritt mit Verständnis und ohne Druck kommt man ans Ziel: eine stressfreiere Schlafsituation. Ich bin wirklich sehr dankbar für den Kurs und die Möglichkeit des Austauschs in der Facebookgruppe. Tausend Dank für die Hilfe, ich hab Mut und Sicherheit gefasst, die Veränderungen anzugehen und das Gefühl, wenn der Kleine jetzt schneller einschläft und sogar in seinem Bett statt auf dem Arm ist einfach unbeschreiblich. Der Kurs war für uns bahnbrechend. Ich kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen. Vielen viele Dank!   Juli

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4. Dem Tag einen Rahmen geben

Meiner Erfahrung nach sollte man dem Baby-Tag einen zeitlich festen Rahmen geben (+-15 Min dürfen sein) - natürlich entsprechend den Bedürfnissen und dem Bio-Rhythmus deines Babys.

Grob gesagt, ist für die meisten Babys und Kleinkinder ein Rahmen von 7 Uhr Aufstehen und 19 Uhr Schlafenszeit optimal. Natürlich kommt es dann noch aufs Alter, Anzahl und Länge der Nickerchen und persönliche Faktoren an, ob ein bisschen früher oder später sein darf.

Ein fester Rahmen gibt deinem Kind Orientierung und hilft seinem Körper zu wissen, wann Wach- und Schlafenszeit sind. Folglich helfen ihm dann die Ausschüttung der Schlafhormone zu entsprechenden Schlafenszeiten beim Einschlafen.

Übrigens ist eine altersgerechte frühe (!) Bettgehzeit oftmals ein entscheidender Schlüssel zur Veränderung, wenn dein Baby gegen das Einschlafen kämpft und sich wehrt und schreit.

5. Nickerchen ernst nehmen

Hier kommt ein Faktor, der gerne unterschätzt wird, wenn es um allabendliche Kämpfe beim Einschlafen geht: Häufig ist der schlechte oder fehlende Tagesschlaf oder eine falsche Tagesroutine das Hauptproblem, wenn das Baby nicht einschlafen kann oder will!

Gute Nickerchen an einem ruhigen, dunklen Schlafplatz helfen deinem Baby ausgeruht und fröhlich zu sein. Das gilt ganz besonders ab 4-6 Monaten Alter, wenn Nickerchen 'einfach so' und überall meistens nicht mehr möglich sind.

Einschlafen zu den Nickerchen gelingt wesentlich leichter, wenn ein halbwegs fester Tagesablauf etabliert ist. Die richtige Länge der Wachphasen entscheidet enorm über ein schnelles oder schwieriges Einschlafen!

Beim letzten Nachmittagsnickerchen, das oft schwierig herbeizuführen ist, darf allerdings gemogelt werden. Trage, Kinderwagen und Bewegung sind hier durchaus ok, um noch ein Schläfchen zu entlocken!

Fakt ist, ein Baby, was tagsüber genügend Nickerchen abbekommt, findet abends viel leichter in den Schlaf!

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Bei aller Liebe fragen sich viele übermüdete Mütter und Väter eines Tages,
wie kann unser geliebtes Baby einschlafen lernen und wie gelingt das Thema ‚Baby schlafen lernen‘ ohne schreien?

6. Bettgehzeitroutine einführen

Das A und O für gutes Einschlafen ist die Gestaltung der letzten 1-2 Stunden vor dem ins Bett gehen: Ruhige und entspannte und gleichbleibende Abläufe helfen deinem Kind dabei, den Tag gut abzurunden und langsam zur Ruhe zur kommen..

Babys lernen nun einmal durch Reize der Umgebung, wann es Zeit ist Schlafen zu gehen. 30 Minuten vor der Schlafenszeit sollten Geräusche reduziert und das Licht gedimmt werden. Dr. Givan (Direktorin des Sleep Disorders Center, Riley Klinik in Indianapolis) erklärt dazu:

„Unser Gehirn assoziiert Licht und Dunkelheit damit, wach oder schlafend zu sein. Die Lichter nachts zu dimmen – und Baby vormittags hellem Licht/Tageslicht auszusetzen – hilft während des Prozesses“.

Darüber hinaus sollte eine feste Bettgehzeitroutine eingeführt werden. Du kannst hierfür je nach Alter ruhige Elemente einführen:

  • Schlaflied singen
  • ein Buch anschauen
  • ruhig den Tagesverlauf nacherzählen
  • eine Babymassage

Das Wichtigste dabei ist, dass du jeden Abend alles in der gleichen Reihenfolge wiederholst. So weiß dein Baby, was es zu erwarten hat und lernt, sich zu entspannen.

Die Effektivität solcher festen Rituale vor dem Einschlafen (sowohl abends als auch vor den Nickerchen) wurde wiederholt in Studien nachgewiesen. Nicht nur besserer Schlaf, auch frühere Bettgehzeiten, schnelleres Einschlafen und weniger nächtliches Aufwachen werden als Vorteile einer Bettgehzeitroutine angepriesen. Klingt erstrebenswert, oder?

7. Baby zum Schlafen bringen – Schlafassoziationen umgewöhnen

Wenn du all diese Schritte beachtest hast, wirst du hoffentlich bereits eine deutliche Verbesserung eurer Kämpfe um Nickerchen und das allabendliche Einschlafen festgestellt haben.

Falls eure Einschlafprobleme in erster Linie mit euren Einschlafgewohnheiten zusammenhängen, ist es an der Zeit, diese umzugewöhnen. Meist bedeutet das, eine nicht mehr funktionierende Einschlafhilfe wie Stillen, Tragen oder Schunkeln abzulösen, indem es lernt,  alleine einzuschlafen.

Was passiert, wenn dein Baby lange auf dem Arm oder an der Brust in den Schlaf befördert wird und dann schlafend in sein Bettchen abgelegt wird?

Babys wachen wie alle Menschen nachts regelmäßig beim Wechsel zwischen den Schlafzyklen minimal auf. Nun schlägt ihr System Alarm, weil sie ihre gewohnte Einschlafumgebung nicht mehr wiedererkennen. Folglich gleiten sie nicht in die nächste Schlafphase, sondern wachen komplett auf. Und ja - sie benötigen nun deine Hilfe, um wieder in den Schlaf zu finden.

Demnach: Versuche dein Baby schläfrig, aber noch wach abzulegen und begleite es dabei, das Einschlafen im eigenen Bettchen zu erlernen. Dies wird ihm auf Dauer enorm helfen, ein besseres und schnelleres Einschlafen zu meistern und ebenso durch die Nacht zu schlafen.

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Ich wünsche Dir, dass Eure Zum-Schlafen-bringen-Zeit immer mehr zu einer wunderschönen gemeinsamen Zeit wird.

Deine Sarah

Mehr über die Autorin

Sarah

Gründerin und Hauptautorin des BabySchlummerlandes, zertifizierte Babyschlaf-Beraterin und leidenschaftliche Großfamilienmama. Sarah hat es sich zur Mission gemacht, anderen erschöpften Eltern dabei zu helfen, zu mehr Schlaf und Sicherheit im Umgang mit ihren kleinen, bezaubernden Schätzen zu finden. Mehr über Sarah findest du hier.

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