„Dösig aber wach“ – Wie kann mein Baby alleine einschlafen?

Alle Menschen haben eine innere Uhr. Auch dein Baby.

Und die sagt ihm, wann es wach ist und wann es Schlafenszeit ist.

Diese innere Uhr zu kennen, kann äußerst hilfreich sein, damit dein Baby alleine einschlafen lernen kann!

In diesem Artikel gebe ich Dir kostbare Tipps und Tricks – und damit hilfreiche Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie wirst du ein Profi darin, dein Baby „dösig aber wach“ hinzulegen?
  • Wie können Kinder alleine einschlafen?
  • Ab wann kann ein Baby alleine einschlafen?
  • Bei welchen Schläfchen hast du die größten Erfolgsaussichten?
  • Und last but not least: Was ist der simple Schlüssel zum Erfolg?

Möchtest du Antworten auf diese Fragen finden, dann lies unbedingt weiter.

Wie kann mein Baby alleine einschlafen?

Der große Einschlaf-Feind: Übermüdung

Alle Menschen haben eine interne Uhr. Unser Körper erzählt uns, wann es Zeit ist wach zu sein und wann er im Schlafmodus sein möchte.

Ist deine biologische Uhr auf „wach“ gestellt, ist es sehr schwierig für dich einzuschlafen. Genauso unangenehm ist es, wach zu bleiben, wenn unser Körper samt seiner inneren Uhr und aller Schlafhormone nach Schlaf schreit.

Wir als Erwachsene verfügen über einige Tricks, wenn wir einmal eher ins Bett sollen (etwa wegen Schichtdienst oder weil wir mitten in der Nacht aufstehen müssen, um zum Flughafen zu fahren): Vielleicht eine heiße Dusche, ein gutes Buch oder eine Tasse Kräutertee?

Genauso wie Erwachsene und ältere Kinder haben auch Babys eine innere Uhr, die ihnen vorgibt, wann sie wach sind oder wann ihr Körper Schlaf braucht.

Genauso wie Erwachsene und ältere Kinder haben auch Babys eine innere Uhr, die ihnen vorgibt, wann sie wach sind oder wann ihr Körper Schlaf braucht.

Wenn dein Kind ein wohl benötigtes Päuschen auslässt (!) – egal ob tagsüber oder nachts, wird sein Körper mit Kortisol überflutet. Dieses Hormon verhält sich wie eine milde Form Adrenalin.

Du kannst es dir so vorstellen, als hättest du gerade zwei Tassen Kaffee oder zwei Gläser Cola getrunken. Im Anschluss versuchst du, noch unter Koffeinschock stehend, einzuschlafen. Kennst du das? Genau! So fühlt sich jetzt dein kleiner Schatz.

Demnach: Verabreiche deinem Kind kein Koffein. 😉

Das bedeutet: Lass es nicht übermüdet werden! Dein Baby/Kleinkind ist dann zu aufgewühlt zum einschlafen. Selbst wenn du es ins Bett legst.

Es schreit vermutlich mehr als gewöhnlich und braucht länger, um einzuschlafen. Und selbst wenn ihr es endlich geschafft habt, wird es ein unruhiger, leichter Schlaf. Wenn du Pech hast, sind nach 10-20 Minuten die Augen wieder auf. Blink. Uff. Immer noch unzufrieden.

Klarer Fall von Übermüdung und zu lange wach gehalten.

Kommt dir bekannt vor? Vielen Dank ans Kortisol. Grr.

Beim Nachtschlaf ist es nicht anders: Der Kortisol-Fluss im Körper deines Babys sorgt für unruhige Nächte, vermehrtes nächtliches Aufwachen und sogar ein früheres Aufwachen am nächsten Morgen! Die Folge kann ziemlich schnell ein wahrer Teufelskreis sein: Verpasster Schlaf, Übermüdung, unruhiger Schlaf, kürzerer Schlaf, immer mehr Kortisol usw.

Baby alleine einschlafen? Davon ist man dann weit entfernt!

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Sarah vom BabySchlummerland

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Wie kann ich Müdigkeitsanzeichen richtig deuten?

Deshalb: Behalte die Uhr im Blick, damit es nicht zur Übermüdung kommt!

Beobachte dein Baby genau und achte auf die Müdigkeitssignale deines Babys.

Es ist sehr hilfreich, Uhrzeiten zu beachten. In den ersten Monaten – und eigentlich im gesamten ersten Jahr – blinzele ich immer mal Richtung Uhr, wenn mein Baby aufwacht. So ist es viel einfacher das Verhalten meines Babys richtig zu deuten.

Nehmen wir an, du weißt, dass dein Neugeborenes nur etwa eine Stunde glücklich aufbleiben kann (und bis zu 1,5 nach einem längeren Schläfchen) oder dein älteres Baby etwa drei Stunden happy schafft. Folglich wirst du ein Profi darin, seine Müdigkeitsanzeichen wahrzunehmen und richtig zu reagieren. Das hilft dir extrem dabei, um seine Unruhe richtig zu deuten und bspw. statt Stillen andere Schlafassoziationen anzubieten. So bringst du es mehr und mehr auf die gute Schlafbahn. 😉

Was ist die perfekte Zeit, damit mein Baby alleine einschlafen könnte?

Vielleicht hast du schon davon gehört, dass es angeblich magische „Schlaffenster“ gibt. In diesen Zeiträumen öffnen sich die Pforten des Baby-Schlummerlandes ganz weit und dein kleiner Schatz gleitet entsprechend leichter und ohne/nur mit wenig Quengeln in den Schlaf .

Gute Neuigkeiten (die gibt es tatsächlich!): Es ist wirklich entscheidend, dass du diesen magischen Moment des müde-Werdens erwischt. Denn dann kannst du deinem Baby das Einschlafen enorm erleichtern!

Ist die Zeitspanne, die dein Baby normalerweise fröhlich aufbleiben kann, fast vorbei? Dann beobachte es genau und lerne seine „Ich bin müde“-Anzeichen zu erkennen. Logischerweise hängt die Zeit, wie lange dein Baby aufbleiben kann, neben seinem Alter und seinem individuellen Schlafbedürfnis, auch davon ab, wie gut und lang sein voriges Schläfchen war.

Mögliche Müdigkeitssignale bei deinem Baby

So merkst Du, dass dein Baby/Kind müde ist:

  • reibt sich die Augen
  • verhält sich langsamer
  • verliert Interesse an Menschen und Spielzeug (möchte z.B. nicht mehr zurück lächeln)
  • Unruhe, Quengelei, selbst wenn es pappsatt ist
  • starrt ins Leere
  • Glasige Augen
  • Daumen lutschen (falls er ein Daumenlutscher ist)
  • plötzliche Quengelei, Unruhe, Gezappel
  • Gähnen
  • möchte gefüttert werden
  • verlangt seinen Schnuller oder sein Schlaf-Kuscheltier (wenn es älter ist).

Erkennst Du solches Verhalten bei Deinem Baby, dann nichts wir auf! Bereite dein Baby aktiv auf sein nächstes Nickerchen vor.

Wird es trotz all deiner Bemühen nicht dösig? Schreit es viel, ist unruhig oder hyperaktiv?

Dann ist es oft schon zu spät! Denn dies deutet stark auf Übermüdung hin.

Spielt es dagegen noch, ist glücklich und lächelt dich goldig an? Dann ist es wohl noch nicht bereit für ein Schläfchen.

Das große Ziel lautet, das richtige „dösig aber wach“-Zeitfenster zu erwischen, um deinen kleinen Schatz dann ohne viel Protest auf sein Schlafplätzchen ablegen zu können.

(Keine Angst! Übung macht den Meister. Nach einigen Versuchen wirst Du immer besser darin.)

„Dösig aber wach“ hinlegen – so kann Dein Baby alleine einschlafen lernen!

Ab wann du erste Erfolge verzeichnen kannst?

Experten sagen, dass wenige Wochen nach der Geburt der Schlaf deines Babys mehr organisiert wird. (Das bedeutet, dass sich Babys Schlafzyklen mehr und mehr herausbilden. Vereinfacht gesagt teilt sich der Schlaf nun deutlicher in Leichtschlaf-, Tiefschlaf- und Traumschlafphasen auf.)

Zu diesem Zeitpunkt kannst du beginnen, die ersten Weichen zu stellen und deinem Baby sanft dabei zu helfen, alleine das Einschlafen zu lernen (oder zumindest zu üben!). Meiner Erfahrung nach geht das mit Neugeborenen sooo viel einfacher als mit Babys, die schon ein halbes Jahr oder älter sind und gehörig protestieren, wenn du mit neuen Einschlafideen daher kommst (wo ist die Brust, Mama? No way!).

Mit etwa sechs bis acht Wochen ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um das Ablegen im Schläfrigkeitszustand zu üben.

Mit etwa sechs bis acht Wochen ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um das Ablegen im Schläfrigkeitszustand zu üben. So bekommt dein Neugeborenes mehr und mehr Gelegenheit, alleine in den Schlaf zu finden.

Natürlich sollte die Schlafumgebung stimmen: Ein festes Plätzchen, ein dunkler Raum, eine kleine Nickerchen-Routine als Einstimmung (z.B. Wickeln, immer dasselbe Lied auf dem Arm und/oder weißes Rauschen anstellen) sind sehr hilfreich. (Mehr sanfte Tipps findest du hier.)

Beachte: Falls du dein Neugeborenes immer nur hinlegst, wenn es bereits tief eingeschlafen ist, verpasst es eine ganz wichtige Lernmöglichkeit, die euch beiden das Leben später sehr vereinfachen kann.

Insbesondere solltest du darauf achten, schon vor der herausfordernden 4-Monats-Marke mit Einschlaf-Übungen zu beginnen! Warum?

→ Überlebenstipps für die 4-Monats-Schlafregression (zwischen 3 und 5 Monaten) – Alles, was müde Mamas wissen müssen
Warum schläft mein Baby plötzlich schlechter? – Wertvolle Hilfestellung zu Schlafregressionen

5 Schritte: So kann Dein Baby alleine einschlafen!

“Dösig aber wach” bedeutet: Dein Kind ist dösig und schläfrig, aber gerade noch wach genug, um zu merken, dass es hingelegt wird.

Vielleicht hast du es gerade noch herumgetragen, eventuell auch gestillt (wobei es oft ratsam ist das Stillen vom Einschlafen etwas zu trennen). Seine Augen werden schwer, aber es ist noch wach genug, um wahrzunehmen, was passiert! Nämlich, dass du es in sein Bett (oder anderen Schlafplatz) legst.

Es könnte dann folgendermaßen aussehen:

  1. Du stellst im Vorhinein sicher, dass der Bäuchlein deines kleinen Schatzes gefüllt, die Windel trocken und der Raum abgedunkelt ist.
  2. Je nach Alter puckst du ihn wollig ein oder ziehst ihm den Schlafsack an. Ja nachdem was er mittlerweile als „Jetzt ist Schlafenszeit“-Signal kennt.
  3. Dann trägst ihn einen Moment oder auch länger spazieren (Köpfchen nach oben, um sicher zu gehen, dass kein Bäuerchen mehr quer liegt, das ihn am Einschlafen hindern könnte).
  4. Du trägst ihn in sein dunkles Zimmer (oder euer Schlafzimmer, wo auch immer sein fester Schlafplatz sein soll) und singst ihm dort ein festes, immer gleich bleibendes Schlaflied vor (oder lässt es abspielen oder spielst „Weißes Rauschen“ ab, was viele Baby lieben; der Wiedererkennungsfaktor ist das Wichtigste, um seinem Gehirn „Schlafenszeit“ zu signalisieren).
  5. Wenn er nun anfängt ins Schlummerland davon zu dösen, also bereits sehr schläfrig wirkt und eventuell schon einmal kurz die Augen geschlossen hatte, dann legst du ihn sanft an seinen Schlafplatz.

Eventuell schaukelst du noch etwas an der Wiege/dem Bettchen, falls das möglich ist, oder lässt deine Hände noch einen Augenblick bei ihm ruhen.

Wie immer gilt: Jedes Baby ist verschieden und du musst etwas experimentieren. Finde heraus, was ihm hilft, um den Übergang von deinem Arm ins Bettchen und dann ins Schlummerland gut zu meistern. Braucht es Zwischenschritte wie quer auf deinem Arm liegen? Lässt du es mitsamt deinem Arm kurz auf der Matratze ruhen? Usw.

Je früher du beginnst, desto einfacher ist es oftmals, deinem Baby mehr und mehr zu vermitteln, sanft alleine in seinem Bett einzuschlafen. Ab etwa 6-8 Wochen kannst du definitiv Versuche starten.

Wie kann ich mein Baby beruhigen?

Vielleicht fängt dein Baby nach dem Ablegen an, sich zu winden und zu quengeln – das ist ok. Du kannst neben ihm stehen bleiben, leise und beruhigend mit ihm reden, „sch“-Laute machen, sein Bettchen rütteln und ihn auch streicheln oder leicht an der Seite klopfen (manche Neugeborene mögen ein leichtes rhythmisches Klopfen, dass es an deinen Herzschlag erinnert).

Was auch immer du machst, mach es auf mit kleineren Unterbrechungen (die du langsam ausweitest). Gib in der ersten Zeit so viel wie möglich Unterstützung und versuche dann Stück für Stück diese Unterstützung auszuschleichen. – Es soll zwar eine Einschlafhilfe sein, aber nicht zu einer neuen Einschlafgewohnheit werden. Sonst wird dein dein kleiner Spatz genau das in Zukunft fest von dir verlangen. (Und plötzlich stehst du eine Stunde neben der Wiege und er möchte in den Schlaf gestreichelt werden. – Genau das, was du vermeiden möchtest!)

Mit oder ohne Körperkontakt?

Was dein Kind beruhigt oder aufwühlt, kann sehr unterschiedlich sein. Du musst also herausfinden und immer wieder ausprobieren, was dein einzigartiges Baby braucht.

Manch ein Baby kommt tatsächlich besser klar, wenn du es nicht berührst. Mein drittes Baby war so ein Fall und ich war als Baby wohl ähnlich. Meine Mama hat irgendwann festgestellt, dass ich alleine nach fünf Minuten Quengeln bis Weinen friedlich eingeschlummert bin, während ich auf dem Arm sehr sehr lange brauchte.

Entgegen aller modernen Trends gibt es wirklich Babys, denen die ganze Überreizung, die wir durch unsere ständiges, liebevoll gemeintes Hochnehmen und Herumtragen bieten, zu viel ist. Manche Babys weinen sich vielleicht sogar leise in den Schlaf, aber es dauert nur ein paar Minuten. Auf dem Arm hingegen schreien sie sehr lange. Sie scheinen “froh” zu sein, ihre Anspannung oder Überreizung alleine abzulassen und am eigenen Schlafplatz Ruhe zu finden.

Wieder andere möchten partout nicht auf Arm oder Brust oder Fläschchen zum Einschlafen verzichten. Wenn dein Baby älter als sechs Monate ist, dann haben sich die Einschlafgewohnheiten oft schon sehr eingeschliffen und du musst dir einen richtigen Plan erstellen, was du wie ändern möchtest. (Hier erfährst du, wann und wie dein Baby/Kleinkind das Durchschlafen lernen kann.)

5 hilfreiche Schritte für besseren Schlaf

Sarah vom BabySchlummerland

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Babys unter 6 Monaten

Bitte sei dir im Klaren, dass es umstritten ist, ob ein Baby in den ersten 4-6 Monaten die kognitiven Fähigkeiten besitzt, sich vollständig alleine zu beruhigen und in den Schlaf zu bringen. Doch sanfte Versuche zu starten ist gerade in den ersten Monaten Erfolg versprechend und kann sehr hilfreich für eure Schlaf-Zukunft sein. (Selbst, wenn du nur mittelmäßige Erfolge verbuchst und du dich eines Tages dazu entscheidest, mehr ‘durchzuziehen’, so hast du schon sehr viel Vorarbeit geleistet. Dein Baby kennt seinen Schlafplatz und weiß um die Erfahrung, alleine einzuschlafen, und wird entsprechend nicht panisch schreien.)

Ein offizielles „Schlaftraining“ beginnen und „Schreien lassen“ ist in diesem zarten Alter allerdings nicht angebracht. Hier erfährst du jede Menge Gründe, warum ein Baby unter 5-6 Monaten nicht durchschlafen lernen sollte. Fängt dein Baby von selbst – ohne oder mit nur wenig sanfter Nachhilfe – das Durchschlafen an, ist das natürlich wunderbar und kein Grund zur Sorge! 😉

Wichtige Unterscheidung: Quengeln, Weinen, Schreien

Ganz wichtig: Oft wird jegliche Art von Protest oder Frust unserer Kleinen über neue, aber sinnvolle Einschlafgewohnheiten in eine Tonne geworfen. Das ist nicht nur falsch, sondern auch sehr kontraproduktiv, da es uns Eltern leicht lähmen kann.

Meiner Erfahrung nach hilft es sehr, zwischen „Quengeln“ (meckern, Unzufriedenheit kundtun, meist mit Unterbrechungen), „Weinen“ (Jammern, protestieren, weinen) und „Schreien“ (lauthals, panisches Weinen, schrill, nach Luft schnappend) klar zu unterscheiden. Fühle in dich hinein und entscheide, was du nach Alter, Situation und Bauchgefühl selbst für okay hältst.

Finde heraus, was deinem kleinen Schatz gut tut und wie und wann du ihn am besten ablegen kannst!

Falls dein Baby anfängt lauthals zu schreien oder gar hysterisch zu werden, nehme es auf jeden Fall hoch. Beruhige es eine Weile und starte einen neuen Versuch.

Wenn es diesmal nicht klappt, dann versuche es später noch einmal oder morgen. Kein Stress!

Welche Schlafzeiten eignen sich zum Üben?

Am besten steckst du dir zum Ziel, dass ihr es ab dem dritten Monat mindestens einmal täglich hinbekommt, dass dein Baby alleine einschläft. Gewöhnlich eignet sich dazu besonders das erste Morgenschläfchen (funktioniert meist am besten). Eventuell auch das Abendschläfchen.

Dass Kinder vor dem Nachtschlaf alleine einschlafen ist übrigens oft der Schlüssel zum Durchschlafen! Nach meiner Erfahrung ist dies allerdings schwieriger durchzusetzen als das erste Morgenschläfchen.

Nachmittags sind die Kleinen oft unruhiger und es ist schwieriger für sie, in den Schlaf zu finden.

Probiere einfach, was für deinen Schatz und dich funktioniert!

Kann mein Baby zu dösig sein?

Schläft dein Babylein blitzschnell ein, wacht aber trotzdem häufig oder relativ kurz nach dem Einschlafen wieder auf?

Höchstwahrscheinlich war es möglicherweise schon zu schläfrig, als du es abgelegt hast. Vielleicht hatte es noch die Augen auf, aber war innerlich schon längst im Träumeland. Schlummert dein Schatz also sofort ein, sobald sein Kopf nur die Matratze berührt, dann war es schon zu schlaftrunken. Es verbrachte keine Zeit damit, sich selbst aktiv in den Schlaf zu bringen und genau das ist der springende Punkt.

Versuche dein Baby so gut es geht zu beobachten und seine Müdigkeitssignale wahrzunehmen.

Vergiss nicht, Babys im zweiten Monat schaffen es gewöhnlich nicht mehr als eine Stunde (maximal zwei) fröhlich wach zu bleiben, bevor sie die ersten Müdigkeitssignale aussenden. Versuche also, ihn etwas früher als bisher abzulegen.

Gut möglich, dass dein Baby nun protestiert. Vielleicht windet es sich und schimpft mit dir. Kein Wunder, es ist diese neue Situation ja auch nicht gewohnt!

Bleib bei ihm und spreche mit ihm, singe ihm was vor. Versichere ihm, dass alles ok ist, das jetzt Schlafenszeit ist und du bei ihm bist. Streichle ihn oder reibe seine Seite, bewege seinen Körper rhythmisch. Was auch immer hilft. Aber versuche ihn in den Schlaf zu begleiten, ohne ihn von seinem Schlafplatz hoch zu nehmen.

Was auch immer du tust, tue es mit Unterbrechungen, sodass deine Beruhigungsmethode nicht zu einer festen Einschlafassoziation wird!

Einschlafhilfe oder Durchschlaf-Hindernis?

Leider können Schlafassoziationen (Einschlafhilfen) eure Nächte zu einem Alptraum werden lassen.

Ich LIEBTE es: Meine Neugeborenen in den Schlaf zu stillen, singen oder spazieren zu tragen, am liebsten Haut an Haut und sanft wippend. Es ist etwas Wunderbares, unsere Kleinen in den Schlaf zu begleiten!

Doch leider musste ich persönlich bei meinen Kindern die Erfahrung machen, dass genau diese wunderschönen Einschlafhilfen der ersten Wochen und Monate auf Dauer zu großen Schlafproblemen wurden.

Beispiele gefällig? Plötzlich dauerte das Einschlafen nicht mehr 10 Minuten an der Brust, sondern 30 Minuten und das Kind war trotzdem gleich wieder wach. Oder: Noch mit 15 Monaten wollte eines unserer Kinder bis zu 1,5 Stunden am Abend zum Einschlafen herumgetragen werden. Wieder eines verlangte nachts stündlich die Brust – ich schlief also ein Jahr lang kaum eine Stunde am Stück!

Ja, unsere Erfahrungen sind extrem. Deshalb haben wir Einschlaf-Alternativen gesucht und gefunden – und deshalb gibt es das BabySchlummerland! 🙂

Da das Einschlafen zentral für guten Schlaf – und letztendlich für das Durchschlafen – ist, habe ich einen E-Mail-Kurs entworfen, der mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks gefüllt ist, damit auch Du und Dein kleiner Schatz bessere Nächte haben. Unsere Kleinen verinnerlichen, dass ihre gelernte Einschlafmethode die einzige Variante ist, wie sie in den Schlaf finden können, egal ob zum Einschlafen oder beim fünften Mal Aufwachen in der Nacht! Deshalb ist es so wichtig, dass Dein Baby alleine einschlafen kann!

Verpasse also nicht diesen einmaligen E-Mail-Kurs und trage dich am besten direkt ein:

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Ich mag SPAM genauso wenig wie du. Deine Daten sind sicher, Du kannst den Empfang jederzeit stoppen und ich halte mich an die Datenschutz-Grundverordnung.

Weitere Informationen zum Kurs findest du hier.

weißer Text

Der Schlüssel lautet: Übung macht den Meister

Ist dein Baby jünger als 4-6 Monate?

Vielleicht hast du ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht oder beobachtest die Schlafprobleme einer Freundin mit Baby. Falls du von Anfang an sanft etwas anders machen möchtest, dann empfehle ich dir: Starte ab Woche 6-8 und lehre dein kleines Wunder, dass es auch alleine einschlafen kann – mit all den Tricks und Tipps, die ich oben aufgeführt habe.

Manchmal klappt es, manchmal nicht, das ist in diesem Alter völlig okay! Probiere es 10 Mal, bevor du sagst, dass es nicht klappt. Und dann lass es ein paar Tage und probiere es erneut…

Beständigkeit und Ausdauer ist der Schlüssel.

Ist dein Baby schon älter als sechs Monate?

Dann würde ich um das Thema „dösig aber wach“ ablegen nicht ein so großes Trara machen wie in den ersten Monaten. Vielleicht hast du auch Glück und merkst, dass du dein älteres Baby sehr gut auf diese Methode reagiert und du ihm so das alleine Einschlafen näher bringen kannst.

Bei vielen älteren Babys und Kleinkindern dauert es viel zu lange, um sie in diesen Dösigkeitszustand zu bringen und sobald man sie ablegt, schreien sie sowieso laut auf.

Hast du also ab 6 Monaten immer noch mit Schlafproblemen mit deinem liebsten Kleinen zu kämpfen, solltest du dir eine Methode überlegen, wie du deinem Baby das Schlafen beibringen kannst. Weitere Infos findest du hier. Hast du dich für eine Schlaflernmethode entschieden, empfiehlt es sich 10-15 Minuten bis zu einem Schläfrigkeitszustand hinzuarbeiten. Dann sollte das Ganze abgekürzt werden, bevor dein Baby übermüdet wird.

Wichtiger ist mit wachsendem Alter, eine feste Bettgehzeit-/Nickerchen-Routine zu etablieren, die richtige Schlafumgebung  zu gestalten (Raum abdunkeln etc.) und dann das richtige Schlaffenster (also den Zeitraum, wo dein Baby weder zu wach noch übermüdet ist) herauszufinden. Auch sollte der Schlafbedarf seinem Alter angepasst sein.

Sehr viele Babys bekommen viel zu wenig Schlaf ab und es hilft ihnen enorm, die Bettgehzeit nach vorne zu verlegen und die Wachphasen tagsüber nicht zu lange zu halten. Hilfreiche Tabellen und Hilfestellung hierzu findest du in diesem Artikel: 5 wirksame Schritte, um die Bettgehzeit deines Babys nach vorne zu verlegen (inkl. Übersicht ideale Bettgehzeiten – Länge der Wachphasen).

Fazit: Ein liebevoller Mittelweg…

Ist dein kleines Baby entspannt und ruhig und etwas schläfrig? Ab in die Wiege oder ins Familienbett oder wo auch immer, es dauerhaft schlafen soll. Gib ihm jede Menge Gelegenheit, seine Reise ins Traumland alleine zu beenden.

Und genieße genauso oft diese bezaubernde Babyzeit, die so nie wieder kommt und kuschle, stille und wippe dein Baby ohne schlechtes Gewissen in den Schlaf.

Ich hoffe, die Tipps helfen dir, um dein Baby Freundschaft mit dem Thema Einschlafen ohne Einschlafhilfen schließen zu lassen. Hast du Fragen? Kennst du noch mehr Tipps? Schon Erfolg gehabt? Dann hinterlasse unten einen Kommentar.

Ich wünsche dir viel Erfolg und euch allen guten Schlaf!

Deine Sarah vom BabySchlummerland