Stillen

Stillen wird gern als das Natürlichste der Welt beschrieben, und dann sitzt man nachts um drei mit einem schreienden Baby, einer schmerzenden Brust und der Frage, ob man das Einzige nicht hinbekommt, was doch angeblich von selbst geht. Sehr vielen Müttern geht es genau so. Das Stillen muss von euch beiden erst gelernt werden, und in dieser Lernzeit ist fast alles, was sich anstrengend anfühlt, ein lösbares Problem und kein Zeichen von Versagen.

Fast alle Sorgen rund ums Stillen lassen sich vier Fragen zuordnen: Tut es weh und warum? Bekommt mein Baby genug? Was darf ich selbst noch essen, trinken und einnehmen? Und wie geht es weiter, nachts und irgendwann zum Ende hin? Danach sind die Beiträge hier sortiert, damit du nicht erst zwölf Texte lesen musst, um zu deinem zu kommen.

Ein Satz vorweg, der vieles leichter macht: Was du abpumpst, sagt nichts über deine Milchmenge. Ob dein Baby genug bekommt, siehst du an nassen Windeln und an der Gewichtskurve, nicht an Millilitern und nicht daran, wie oft es an die Brust möchte.

Anhaltender Schmerz beim Stillen ist immer ein Signal und nie etwas, das du aushalten musst. Fast immer steckt eine Kleinigkeit beim Anlegen dahinter, die sich in einer einzigen Beratung korrigieren lässt.

10 Artikel

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Schmerzen sind der häufigste Grund, warum Mütter früher aufhören als geplant. Dabei sind sie fast immer behebbar, meist über das Anlegen.

Reicht meine Milch?

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Was darf ich als stillende Mutter?

Kaffee, ein Glas Wein, eine Tablette gegen Kopfschmerzen: Um kaum etwas ranken sich so viele überflüssige Verbote.

Stillen, Nächte und das Ende der Stillzeit

Zwischen nächtlichem Stillen und dem Wunsch nach mehr Schlaf liegen viele Mythen. Und irgendwann steht die Frage im Raum, wann Schluss sein darf.

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Du bist in guter Gesellschaft

„Wir haben dank dir unsere Abende zu zweit zurück! Und auch unser Hund genießt es sehr, dass am Abend wieder mehr Zeit für ihn ist. Mir hilft es enorm, dass ich den Rhythmus meines Babys erkannt habe und trau mich seitdem auch wieder, etwas zu planen und mir vorzunehmen. Ich hatte dank dem Kurs die Kraft konsequent zu bleiben. Auch die Infos auf mehrere Tage verteilt war super, hab schon jeden Tag drauf gewartet. Ich hoffe unser Zu Bett gehen bleibt so. Hab deinen Kurs erst heute einer Freundin empfohlen :)"
Michelle
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„Ich bin wirklich unglaublich froh, dass ich auf den E-Mail-Kurs gestoßen bin. Ich fühlte ich mich sofort angesprochen von Sarahs Schreibweise. Authentisch, erfahren, liebevoll wird hier geholfen. Schritt für Schritt mit Verständnis und ohne Druck kommt man ans Ziel: eine stressfreiere Schlafsituation. Ich bin wirklich sehr dankbar für den Kurs und die Möglichkeit des Austauschs in der Facebookgruppe. Tausend Dank für die Hilfe, ich hab Mut und Sicherheit gefasst, die Veränderungen anzugehen und das Gefühl, wenn der Kleine jetzt schneller einschläft und sogar in seinem Bett statt auf dem Arm ist einfach unbeschreiblich. Der Kurs war für uns bahnbrechend. Ich kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen. Vielen viele Dank!"
Juli
Babyschlaf-Kompaktkurs
„Heute Nacht bin ich nur 2× aufgestanden. Er hat bis halb 7 in SEINEM Bett in SEINEM Zimmer geschlafen. Ich bin vor Stolz heute Morgen geplatzt. Das Einschlafen klappt ganz hervorragend und alles hat Struktur bekommen — es waren Kleinigkeiten, die ich geändert habe, mit großem Effekt."
Marina
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Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob mein Baby genug Milch bekommt?

Verlässlich sind nasse Windeln, die Gewichtsentwicklung über mehrere Wochen und ein zufriedener Gesamteindruck. Was du abpumpst, sagt nichts über deine Milchmenge aus.

Ist Stillen normalerweise schmerzhaft?

Ein kurzes Ziehen zu Beginn kommt vor. Anhaltende Schmerzen sind ein Signal, meistens für eine ungünstige Anlegeposition. Das lässt sich mit einer Stillberaterin oder Hebamme fast immer korrigieren.

Was hilft bei einem Milchstau?

Häufig anlegen, Wärme vor dem Stillen, Kühlen danach, Ruhe. Kommen Fieber und Schüttelfrost dazu oder bessert sich nichts innerhalb von 24 Stunden, gehört das ärztlich abgeklärt.

Darf ich in der Stillzeit Medikamente nehmen?

Viele Medikamente sind in der Stillzeit möglich. Verlässliche Auskunft gibt Embryotox, und die endgültige Entscheidung trifft die behandelnde Ärztin, nicht die Packungsbeilage.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Abstillen?

Es gibt keinen medizinisch richtigen Zeitpunkt. Er ist erreicht, wenn er für euch beide passt. Sanft und über Wochen abzustillen ist für dich und dein Kind angenehmer als ein abrupter Schlusspunkt.

Sarah Mann
Über die Autorin

Sarah Mann

Sarah ist siebenfache Mama, Pädagogin mit Master of Education, Autorin und zertifizierte Schlafberaterin (Sensitive Sleep Consultant). Über 50.000 Familien hat sie schon zu besserem Schlaf begleitet, bindungsorientiert und ohne Schreienlassen.

Mehr über Sarah
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