So meisterst du die 18-Monats-Schlafregression – Liebevoll und erfolgreich!

Dein kleiner Schatz hatte gerade den Absprung von zwei auf ein Schläfchen gemeistert und die Nächte wurden ruhiger.

Ihr habt euch erleichtert auf die Schultern geklopft und gedacht, mit 1,5 Jahren seid ihr nun endgültig aus dem Gröbsten raus.

Und dann… ja dann… ist sie plötzlich da: Eine neue herausfordernde Phase der Schlafprobleme.

Schlafkrise.

Schlafflaute.

Schlafregression!

„Oh mann, bin ich müde!“

Vielleicht wacht euer Kleinkind nach Monaten des Durchschlafens nun plötzlich wieder auf und schreit wie am Spieß…?

Mit 18 Monaten gerät das Schlafverhalten vieler Kleinkinder noch einmal spürbar auf Abwege. Das berichten selbst Eltern, die bis zu diesem Zeitpunkt ohne größere Schlafprobleme und spürbare Schlafregressionen durchgekommen sind.

Was ist eine Schlafregression?

Wir erinnern uns: Schlafregression bedeutet, dass ein Baby oder Kleinkind plötzlich deutliche Rückschritte in seinem Schlafverhalten aufzeigt:

  • Die Bettgehzeiten sind umkämpft,
  • Nickerchen werden ausgelassen und/oder
  • die Anzahl des nächtlichen Aufwachens erhöht sich merklich.

Ursache sind meist gewaltige Veränderungen.  Denn jede Schlafregression hängt eng mit der mentalen und körperlichen Entwicklung deines Kindes zusammen. Und deshalb tritt sie zu bestimmten Altersstufen und mit gewissen Entwicklungssprüngen vermehrt auf.

Besserer Schlaf für Dein geliebtes Baby

Sarah vom BabySchlummerland

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Nebenerscheinungen und Dauer

Schlafregressionen sind sowohl für Baby/Kind als auch für die Eltern ziemlich anstrengend. Das schlechte Schlafverhalten mischt sich „gerne“ mit vermehrter Quengelei, verändertem Appetit und einer großen Anhänglichkeit.

Genau dies gilt auch für die 18-Monate-Schlafregression, die so wie andere Schlafregressionen meist 2-6 Wochen andauert. Das Schöne ist: In den allermeisten Fällen ist dann der ‚Spuk‘ wirklich vorbei und dein Kind sollte zu seinem entspannten Selbst zurückgefunden haben. 😉

Meilensteine in der Entwicklung mit 18 Monaten

Folgende Meilensteine bewältigt dein kleiner Schatz nun oder in den kommenden Monaten:

  • Es baut seine Sprachfertigkeiten aus und wirft mit den ersten Worten um sich.
  • Es wird immer unabhängiger und selbstständiger. Du hast es nun plötzlich mit einer eigenen Persönlichkeit zu tun und staunst über seinen starken eigenen Willen.
  • Zahnen – Eckzähne und Backenzähne stehen an. Und diese Kandidaten sind gewöhnlich die „fiesesten“.
  • Trennungsängste erreichen manchmal mit 18 Monaten ihren letzten Höhepunkt.
  • Die Umstellung auf 1 Tagesschläfchen findet gerade statt bzw. seinen Abschluss.

Auswirkungen auf Verhalten und Schlaf?

Baby lernt sprechen

In diesem Alter beginnt dein Kleinkind seine Sprachfertigkeiten auszubauen. (Manche Kinder beginnen hiermit erst etliche Monate später – das Spektrum ist hier sehr groß.) Das fordert seinem Gehirn einiges an Verarbeitungsenergie ab. Wer kann da noch an Schlafen denken?

Selbst wenn dein Kleines das Wörtchen „NEIN“ noch nicht aussprechen kann, machst du höchstwahrscheinlich die Erfahrung, dass du nun plötzlich mit einer eigenen Persönlichkeit konfrontiert bist. Diese kleine Person hat nun überraschend viele eigene Vorstellungen vom Leben, dem Mittagessen und der Lieblingssocke. Ganz zu schweigen vom Ein- und Durchschlafen! (Lies auch: Wann (und wie) schläft mein Baby endlich durch?)

Selbstständigkeit

Mit zunehmender Unabhängigkeit wächst auch der Wunsch deines Kleinkindes, selbstständig Dinge entscheiden zu dürfen. Bei vielen Kleinkindern sind Wut- und Trotzanfälle die Folge. Dies ist eine ganz normale Phase in ihrer Entwicklung und du kannst an dieser Stelle tief durchatmen: Es hat weder mit deiner Person, deinem Verhalten noch deiner Erziehung zu tun.

Die wachsende Unabhängigkeit hat allerdings auch ihre guten Seiten: Dein Kleinkind lernt, sich selbst zu füttern, aus einem Becher zu trinken und aktiver an Spielen dran zu bleiben, z.B. wenn ein Turm gebaut werden soll.

Neue Zähne

Ansonsten stehen Schlafprobleme in diesem Alter gut und gerne mit dem Zahnen in Verbindung. Immerhin brechen jetzt die vier Eckzähne durch und in den nächsten Monaten die Backzähne (oder andersherum). Das ist äußerst unbequem und schmerzhaft. Alleine deshalb sind die Tage und Nächte oft unruhiger. Begleiterscheinungen können sein: Dicke rote Wangen, viel Quengelei, wenig Appetit, vermehrtes Sabbern, Beißen und Kauen auf allem Möglichen. Auch Durchfall, ein wunder Po und Fieber können ein Anzeichen für das Zahnen sein.

Der liebe Schlaf

Trennungsängste kommen bei Schlafproblemen ebenfalls ins Spiel. Vielleicht verweigert dein Kleinkind das Schlafen tagsüber oder abends oder das erneute Einschlafen nachts, weil es nicht von dir getrennt sein möchte. Die meisten Babys beginnen mit etwa 7-8 Monaten Trennungsängste zu entwickeln. Bei 10-18 Monaten liegt meist die Hochphase.

Zwischen 15 und 18 Monaten betreten die meisten Kleinkinder schlaftechnisch gesehen ein neues Terrain und reduzieren ihre Tagesschläfchen von zwei auf eins.

Tipp: Mehr Infos und Tipps zu dieser großen Umstellung sowie einen neuen möglichen Tagesplan findest du in einem eigenen „Spezial“ in meinem eBook.

Warum die 18-Monats-Schlafregression besonders hart ist

Die Herausforderung bzw. Problematik bei der 18-Monats-Schlafregression liegt darin begründet, dass du es nun mit einem Kleinkind zu tun hast – und nicht mehr mit einem Baby. Das bedeutet, dass das chaotische Schlafverhalten deines kleinen Schatzes mit der Entdeckung seines eigenen Willens und dem damit verbundenen Trotzverhalten zusammentrifft. Diese zwei Komponenten verstärken sich leider gegenseitig: Dein Kleinkind weigert sich einzuschlafen oder wacht vermehrt auf. Dadurch ist es noch müder und überreizter, sodass es vor der nächsten Schlafenszeit noch mehr ‚Theater‘ macht. Diese Kombination macht die 18-Monats-Schlafregression vermutlich zu einer der härtesten eures jungen gemeinsamen Lebens.

Du hast es nun nicht wie bisher mit reinen Schlafproblemen zu tun, sondern mit einer kleinen Persönlichkeit, die ganz bewusst und trotzig Schlaf verweigern kann. Es möchte nun kontrollieren und mitbestimmen. Du hast damit das nächste Level im Elternsein erreicht! 😉

Vielleicht hast du schon ein älteres Kind und weißt, was euch mit 2 Jahren bevorsteht, wenn sich das Trotzalter in vollen Zügen entfaltet. So süß dein kleiner Schatz auch sein mag, du wirst nun vermehrt feststellen, dass sein Willen und dein Willen nicht immer eins sind. Stattdessen liegt deinem Kleinkind plötzlich viel daran, seine eigenen Vorstellungen durchzusetzen. Das geht über den passenden Schlafanzug vom richtig zugeschnitten Brot bis zum Wunsch, genau jetzt nicht schlafen gehen zu müssen.

Sarahs Randnotizen: In meiner Schlafberatung schreiben mir die Eltern regelmäßig, dass ihr Kind besonders „willensstark“ sei. Das bringt mich gerne zum Schmunzeln, weil ich in den meisten Fällen schon in Nebenbemerkungen herauslese, dass dies nicht der Fall ist. Nein, es ist einfach eine neue Entwicklungsphase. Und mit der Entdeckung des eigenen Willens ist damit ein neuer Abschnitt in der Beziehung und Erziehung erreicht!

Du bist also plötzlich eindeutig mit erzieherischen Aufgaben konfrontiert, die du wahrscheinlich so nicht erwartet hättest. Jetzt ist es an der Zeit, Grenzen zu setzen und Regeln aufzustellen, sodass ihr eine gute Grundlage für das gemeinsame Miteinander entwickelt. Denn mit 2 und 3 Jahren geht es erst so richtig los in puncto Trotz- und oppositionelles Verhalten. Das kann ganz schön herausfordernd sein!

Allerdings ist es nur halb so schlimm, wenn du weißt, was auf dich zukommt und dass dies eine ganz normale und wichtige Phase im Leben deines Kindes ist. Dein Kindlein wird selbstständiger und unabhängiger, was eine ganz wichtiger Entwicklungsschritt und Grund zur Freude ist.

Ja, es ist eine lange Phase mit vielen Auf und Abs, aber sie geht vorüber und bin generell dafür einen liebevollen Mittelweg einzuschlagen (unten mehr Tipps dazu)!

5 hilfreiche Schritte für besseren Schlaf

Sarah vom BabySchlummerland

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Überlebensstrategien allgemein

1. Gib dein Bestes und nimm’s mit Humor

Dein Kleinkind wird dich testen, je nach Charakter, mehr oder weniger, und das ist ok. Versuche gelassen zu bleiben und wäge gut ab: Ist es die jetzige Frage oder Diskussion wert, einen „Kampf“ zu starten oder nicht. Überlege dir genau, was du wirklich durchsetzen möchtest und da solltest du dann konsequent bleiben. Bei vielen anderen Dingen lohnt es sich oft nicht „Schlachtfelder“ aufzumachen.

Die Trotzphase dauert zwar länger an mit einigen Auf und Abs, aber manchmal heißt es wirklich nur, ein zwei anstrengende Wochen oder einen übermüdeten Tag zu meistern – und alle Augen zuzudrücken, um des lieben Familienfrieden Willens.

Sarahs Randnotizen: Ich erinnere mich, wie ich bei meinen ersten beiden Kindern über ihre plötzlichen Gefühlsausbrüche um Kleinigkeiten und ihren starken Willen regelrecht erschrocken war. Wir als Eltern denken dann sehr schnell, dass wir besonders willensstarke, sture Kinder haben oder machen uns sogar Sorgen um ihren Charakter. Auch wenn ich ein großer Fan von Erziehung bin und sehr nah an meinen Kindern dran bin, habe ich gelernt, dass an diesem Punkt ganz viel Gelassenheit und Humor meist am meisten bringt. Mit wachsender Kinderanzahl wurden wir immer ruhiger und sicherer darin, diese Zeit zu überstehen, ohne aus jeder Fliege einen Elefanten zu machen. Unserer Zweijährigen bieten wir gerne, wo es nur geht Wahlmöglichkeiten an, etwa, was die Auswahl ihrer Klamotten und Schlafanzüge anbelangt. Oder ich halte ihr zwei Sorten Obst oder Kekse zur Auswahl hin. Einfach aus Prinzip wollen sie meist das andere als man selbst!

Ich weiß, diese Phase ist vorübergehend und auch wenn ich Konflikte nicht scheue (mehr Auswahl gibt es dann auch nicht und zur Not trotzt sie eine gute Weile und ich beschäftige mich nach einigen Tröstversuchen weiter mit meinen eigenen Aufgaben – sie hat mich also nicht in der Hand), so weiß ich doch, es geht vorüber und dieses Trotzverhalten ist keine feste Charaktereigenschaft, die unbedingt geändert werden muss. Wir versuchen stattdessen einen Mittelweg zu wählen und gemeinsam gut durch das Trotzalter zu kommen.

Oft hilft es tatsächlich, aktiv mit Humor oder kleinen Wettbewerben zu arbeiten: „Wer ist eher im Bett? Mama ist eher im Bett! Oh oh..“ – und schon rennt sie los. „Ich will dich umziehen. Ich will dich umziehen. Zieh dich nicht alleine aus.“ – und plötzlich beginnt sie sich alleine auszuziehen. Manchmal halte ich ihr bewusst das Kleidungsstück hin, was sie definitiv nicht anziehen soll und sie wählt dann ebenso bewusst ein anderes aus. Wir versuchen also so oft es geht Win-win-Situationen zu schaffen und bleiben bei den Dingen, die uns wirklich wichtig sind, konsequent. Ansonsten gewichten wir ihr Trotzverhalten nicht besonders hoch, sondern versuchen durch Ablenkung und Humor diese Phase zu meistern. 😉

2. Positive Kommunikation

Dein kleiner Schatz kann zwar noch nicht viel reden, aber er versteht eine ganze Menge! Kleinkinder brauchen Grenzen und Regeln, an denen sie sich orientieren können.

Konsequenz gibt ihnen Sicherheit.

Die Welt und deine Worte erscheinen ihm dann verlässlich. Gib einfache Anweisungen und klare, simple Regeln und bleibe dabei. Lange Erklärungen sind in diesem Alter in den meisten Fällen noch viel zu komplex und unangebracht.

Also konzentriere dich auf das, was euch weiter bringt und „handle“ mit unmittelbaren, klar verständlichen Folgen. Versuche positive Folgen zu kreieren, also positive Verstärkung zu geben, statt negativ. Oft kommt es auch nur auf die Formulierung, die dein Kleinkind motiviert oder verschlossen macht. „Oh, du machst das ja toll. Nur noch zwei Löffelchen und dann hole ich das Eis!“, ist viel motivierender als „Was soll das denn schon wieder? So bekommst du kein Eis zum Nachtisch.“ – Bei letztere Variante versteht ein Kleinkind oft noch keine Zusammenhänge. Es kommt lediglich die Botschaft „kein Eis“ an und bevor du es überhaupt aussprechen kannst, hast du schon das große Geschrei. Selbst mit 3-Jährigen kann dir das passieren. (Kommt dir bekannt vor? ;-))

Also: Positive, motivierende Formulierungen finden. So funktioniert unser Gehirn. Es fokussiert sich dann auf die Belohnung „ein Eis“ und schluckt den Rest noch schnell hinunter.

Hoffentlich! ?

Überlebensstrategien für den Schlaf

Überlebensstrategie Nummer 1: Schlaf fördern! Tappe nicht in die Falle und lass dein Kleinkind bestimmen, wann es ins Bett will oder dass es heute den Mittagsschlaf ausfallen lassen möchte. Bleibe dran und bestehe auf eure Zeiten und Rituale, so gut es geht. (Ja, es darf mal ein Tag im Eimer sein, aber generell gesprochen!)

1. Schlafumgebung

Sorge für eine gute Schlafumgebung – ein abgedunkeltes und ruhiges Zimmer – und achte darauf, dass dein Kind generell satt, die Windel nicht voll und das Lieblingskuscheltier on board ist. Kleine Veränderungen können während der Regression große Auswirkungen (zum Schlechteren ;-)) haben.

2. Kalorienzufuhr

Stelle sicher, dass dein Kind nicht allzu lange vor dem Schlafen gut gegessen hat. Entwicklungsschübe kommen gerne gleichzeitig mit Wachstumsschüben daher. Du solltest also unbedingt auf genügend Kalorien tagsüber achten und gegebenenfalls einen extra Snack einführen.

3. Feste Routinen und Rituale

Folgt eurer Tagesroutine so gut wie möglich. Habe auf jeden Fall eine „echte“ Nickerchen- und Bettgehzeitroutine für deinen kleinen Schatz parat. „Echt“ bedeutet: Vor dem Schlafengehen immer das Gleiche zur gleichen Zeit in der gleichen Reihenfolge tun. Trotz allem mache dich auf etwas Chaos und unruhige Tage und Nächte gefasst. (Falls du noch keinen festen Tagesablauf und/oder keine Bettgehzeit-Routine hast, erfährst du in meinem kostenlosen E-Mail-Kurs alles, was du dazu wissen musst.)

4. Mittagsschlaf ist Pflicht

Stelle sicher, dass dein Kleinkind sein(e) Tagesschläfchen bekommt. Greife zu natürlichen Hilfsmitteln wie viel Bewegung am Vormittag, lange Spaziergänge an der frischen Luft oder eine ordentliche Spiel- oder Tobesession, um deinen kleinen Schatz zu ermüden. Drehe an Notfalltagen auch eine Runde im Buggy oder im Auto, um dein kleines Knatschmonster, das den Schlaf verweigert, doch zu einem extra-Nickerchen zu bewegen. (Lass die Autofahrt nur keine Gewohnheit werden.)

Wenn dein Kleines tagsüber gut schläft, wirst du zur Bettgehzeit viel weniger Probleme haben. Manche Kleinkinder verweigern in dieser Phase tatsächlich sämtliche Nickerchen und du bist versucht, das Kapitel Mittagsschlaf ein für alle Mal hinter dir zu lassen. Tu dies nicht! Die meisten Kleinkinder brauchen noch bis 3 oder 4 Jahren ihren Mittagsschlaf! Ein Nickerchen am Tag fällt definitv in die oben genannte Kategorie von „wichtig“ und „du musst konsequent bleiben“.

Dein kleiner Schatz hat gerade so viel zu verarbeiten und an Selbstständigkeit zu entdecken. Noch eine Portion Übermüdung obendrauf – das kann nur schief gehen.

Also bleibe unbedingt dran, deinem Liebling so viel Schlaf wie möglich zu entlocken, auch wenn die Einschlafphasen umkämpft sein können.

5. Bettgehzeit verschönern

Vielleicht findest du ein neues Ritual zur Bettgehzeit, was deinem Kleinkind hilft, freiwillig ins Bett zu kommen? Ein Wettbewerb darum, wer als erstes im Bett ist und dann irgendetwas „bestimmen“ darf? Zwei neue schöne Schlafbücher und es darf sich eines aussuchen? Knüpfe die Belohnung ‚Buch anschauen‘ an eine Bedingung, sodass ihr Stück für Stück in die richtige Richtung kommt. Zum Beispiel wird das neue Buch erst angeschaut, wenn dein kleiner Schatz schon im Schlafsack (und im halb dunklen Zimmer) sitzt. Den Schnuller (falls du ihn gibst) bekommt es erst, wenn es in sein Bettchen geklettert ist. Überlege dir, am besten im Gespräch mit deinem Partner und in einer ruhigen Minute (also nicht in der Stresssituation selbst), was sinnvolle Strategien sein können, um euch die Bettgehzeit zu erleichtern. Was mag euer Kleinkind gerne? Worauf reagiert es positiv? Wie kann man es normalerweise motivieren?

6. Schlafbedarf und Bettgehzeit checken

Falls regelmäßige Gefühlsausbrüche am Abend stattfinden, checke unbedingt den Schlafbedarf deines Kleinen. Eventuell braucht es eine frühere Bettgehzeit? Ist es durch die Kita-Eingewöhnung total geschlaucht? Kita und Kindergarten erhöhen den Schlafbedarf eines Kindes oftmals erheblich! In vielen, vielen Fällen bringt eine frühere Bettgehzeit viel Entspannung und besseres Ein- und Durchschlafen. (Mehr dazu erfährst du in meinem kostenlosen E-Mail-Kurs). Und nein, die Kinder beginnen dann in aller Regel nicht, früher aufzuwachen, sondern holen sich tatsächlich diese extra halbe Stunde an Schlaf, die sie während einem Entwicklungs- und Wachstumsschub so dringend benötigen!

7. Keine ‚unhaltbaren‘ Schlafgewohnheiten zulassen

Kreiere keine Schlafgewohnheiten, die du nicht dauerhaft durchhalten kannst oder möchtest. Diese Schlafregression ist nur vorübergehend. Also versuche einen guten Mittelweg zu fahren, deinem Kind so viel Rückversicherung wie möglich zu geben, aber nicht zu alten Schlafmustern, die du schon abgeschafft hattest (z.B. wieder ins eigene Bett holen?) zurückzukehren. Falls du inmitten eines Schlaftrainings bist, gehe womöglich etwas langsamer vor, aber bleibe dran.

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Schlafcoaching, ja oder nein?

Hast du deinem liebsten Kleinen schon einmal versucht mit einer Schlaflernmethode das alleine Ein- und Durchschlafen näher zu bringen?

Befandet ihr euch womöglich mittendrin, als euch die 18-Monats-Schlafregression überraschte? Falls alles nichts hilft und der Schlafentzug an euch allen zehrt, dann kehre – sobald das Gröbste überstanden ist (normalerweise nach 2-3 Wochen) – zu eurer Schlaflernmethode zurück bzw. finde eine Schlafcoaching-Methode, die zu euch passt. Wirf nicht komplett das Handtuch, um dann im Nachhinein noch einmal ganz von vorne beginnen zu müssen.

*** Jede Menge Infos und verschiedene Methoden findest du übrigens im zweiten Teil meines eBooks „Durchschlafen lernen – aber bindungsorientiert“! Mein kostenloser E-Mail-Kurs enthält am 5. Tag eine Zusammenfassung der unterschiedlichen Wege. Hier kannst du dich gratis eintragen. ***

Wann ist die 18-Monate-Schlafregression gemeistert?

Vergiss nie: Diese Phase ist vorübergehend. Normalerweise dauern Phasen einer Schlafregression 2-4 Wochen an, in seltenen Fällen bis zu 6 Wochen. Auch wenn dein kleiner Spatz gerade sein Nickerchen verweigert oder wie am Spieß schreit und trotzt statt ins Bett zu gehen, es geht wirklich vorbei. Bleibe liebevoll geduldig und konsequent und versuche deinen kleinen Liebling so gut es geht hindurch zu begleiten.

Sarahs Randnotizen: Der wichtigste Erziehungstipp, den wir von Großfamilien mit älteren Kindern bekommen haben, lautet in der Tat: „Es sind alles nur Phasen“. Dieses Wissen ist Gold wert, um in schwierigen Momenten nicht durchzudrehen. 😉

Steckst du mitten in der 18-Monats-Schlafregression? Wie äußerst es sich bei euch?

Hast du Fragen oder Anmerkungen zur 18-Monats-Schlafregression?

Hinterlasse mir einen Kommentar und ich helfe dir gerne weiter.

Ich wünsche dir und euch trotz dieser spannenden Phase viel Kraft, Freude und möglichst guten Schlaf

Deine Sarah