Schlafprotokoll Baby – Kostenloses PDF zum Ausdrucken

Sarah Babyschlafberaterin BABYSCHLAFBERATERIN SARAH MANN

Dein Baby oder Kleinkind schläft schlecht? Es ist häufig quengelig, übermüdet oder wacht regelmäßig zu früh auf?

Die Gründe für schlechten Schlaf können vielfältig sein. Doch helfen kann hier das Führen eines Schlafprotokolls. Mit diesem werden Ursachen von Schlafproblemen (und gleichzeitig auch Lösungen) häufig deutlich.

Schlafprotokoll Baby

Schlafprotokoll Baby – Warum sollte ein Schlafprotokoll führen?

Schlechte Nächte, Übermüdung und jetzt „Tagebuch“ führen?

Wahrscheinlich sind die wenigsten Eltern wahnsinnig begeistert von dieser Idee.

Doch wenn wir das Schlafverhalten unseres kleinen Schatzes unter die Lupe nehmen, können wir an Informationen herankommen, die uns sonst verschlossen wären. (Ja, tatsächlich!)

Das Ziel dieser ganzen Aufgabe ist es, den natürlichen Bio-Rhythmus deines Babys/Kleinkindes herauszufinden, um dann im nächsten Schritt eine zu ihm passende Tages-Routine zu etablieren. (Übrigens: Kennst du schon unseren kostenlosen Babyschlafkurs?)

Diese wird deinem Baby wiederum dabei helfen, sich an Schlaf- und Wachzeiten zu gewöhnen und im Endeffekt besser zu schlafen.

Viele Eltern sind überrascht, wenn sie sehen, welch aufschlussreichen Zusammenhänge sich mit Hilfe eines geführten Schlafprotokolls erkennen lassen.

Sarahs Randnotizen

Bei einem meiner Babys fand ich dank meiner Notizen heraus, dass es nachts konsequent 1-2 Stunden Wachzeit hatte, wenn ich es tagsüber länger als zwei Stunden am Stück schlafen ließ.

Und bei einem anderen Kind haben wir erstaunt festgestellt, dass es nachts 1-2 Mal aufwacht, wenn es tagsüber keinen Mittagsschlaf macht bzw. zu spät ins Bett kommt!

Solche Muster kann man wunderbar nach ein paar Tagen Schlafprotokoll erkennen.

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Das Ziel des Schlafprotokolls

Auf dem Weg zum optimalen Tagesplan für dein Baby, lassen sich häufig Probleme oder Unstimmigkeiten im Schlafverhalten oder Schlafrhythmus deines Babys erkennen.

Im Folgenden einige Beispiele:

Schlafbedarf

Vergleiche den durchschnittlichen Schlafbedarf mit Babys tatsächlicher Schlafdauer (→ schaue die entsprechenden Tabellen an). Wenn du hier starke Unterschiede feststellst, weißt du, dass dein Baby zu wenig (oder zu viel schläft) und du kannst entsprechend Extra-Schläfchen oder frühere Bettgehzeiten einführen.

Die tabellarischen Werte sind natürlich nur Durchschnittswerte und Anhaltspunkte. Doch wenn ein Baby zum Beispiel tagsüber viel schläft, können wir so überprüfen, wie viel Schlaf für die Nächte noch „übrig“ bleibt. (Vielleicht hatten wir ganz falsche Schlaf-Erwartungen an unser Kind?)

Übermüdung

Dein Baby ist zu bestimmten Zeiten am Tag regelmäßig sehr quenglig und weinerlich?

Wenn Du auch diese Schreiphasen in das Schlafprotokoll notierst, wirst du vielleicht ein Muster feststellen können. Vielleicht ist es übermüdet und es benötigt zu diesen Zeiten eine frühere Bettgehzeit.

Bettgehzeit

Braucht dein kleiner Schatz vielleicht regelmäßig einige Stunden, bis er einschläft? Vielleicht liegt das letzte Nickerchen zu nah am Nachtschlaf oder die Bettgehzeit ist zu früh gewählt.

Optimale Zeitpunkte

Vielleicht kennst du diese Situation (wenn nicht jetzt, dann hoffentlich bald):

„Der Tag heute war super! Mein Baby war zufrieden und ausgeglichen. Wir sollten es jeden Tag so wie heute machen!“

Und hier kann natürlich das Baby-Schlafprotokoll helfen. Wenn du dir die „guten“ Tage markierst, kannst du sie mit anderen vergleichen. Dann wirst du erkennen, was du verändern solltest, um häufig solche entspannten Tage genießen zu dürfen.

Rhythmus etablieren

Wir Menschen lieben Gewohnheiten und Routinen. Unser Gehirn ist darauf angelegt, dass es sich dabei mehr entspannen kann. Und deinem Baby geht es da nicht anderes.

Mit Hilfe des Schlafprotokolls wirst du einen Tagesrhythmus erkennen, der auf den Biorhythmus und die innere Uhr deines Kindes abgestimmt ist. Diesen kannst du etablieren, was euch in den nächsten Monaten sehr helfen wird.

Dein Baby wird es dir danken, wenn es immer zu „seiner“ Schlafenszeit ins Bett gehen darf.

Hierzu empfehle ich dir sehr unseren kostenlosen Babyschlafkurs.

Besondere Tage

Oft ist es auch sinnvoll, besondere Ereignisse mit in den Plan aufzunehmen. Ist dein Baby zum Beispiel regelmäßig nach Besuch oder Begegnungen mit fremden Leuten unruhig, erkennst du, dass dein Baby auf solche Eindrücke überreizt reagiert.

Die Überreizung macht sich oft abends bemerkbar, manchmal aber auch erst in der Nacht oder am nächsten Tag.

Hilfreiche Tipps

Vergleiche deine Ergebnisse mit Tabellen und offiziellen Empfehlungen. Im BabySchlummerland findest du dazu sehr gute Hilfestellungen:

Schlafprotokoll für Babys – Was muss ich beachten?

Du solltest das Schlafprotokoll zwei bis drei Wochen führen und dabei folgendes eintragen:

    • Schlafzeiten,
    • Zeiten in den dein Baby quengelig oder weinerlich ist – oder auch schreit
    • und auch die Mahlzeiten.

Schreit dein Baby häufiger, kann das verschiedene Gründe haben. Da es auch an der Nahrung liegen könnte (Blähungen, Unverträglichkeiten, etc.), macht es durchaus Sinn, auch die Fütterzeiten zu markieren. Damit lassen sich Zusammenhänge leichter erkennen.

Auch später, wenn sich euer Tagesplan etabliert hat, helfen dir die planmäßigen Fütterzeiten: Du verstehst zum Beispiel leichter, warum dein Baby gerade meckert: Es hat Hunger! 🙂

Veränderungen

Dein Baby und seine Schlafmuster unterliegen – insbesondere im ersten Jahr – konstanter Veränderung. Wenn du also spürst, dass plötzlich wieder alles durcheinandergeraten ist, macht es durchaus Sinn, alle zwei Monate ein solches Protokoll zu führen.

Und zuletzt beachte, dass es immer wieder Zeiten gibt, wo der Schlafbedarf einiges höher oder niedriger ist (Krankheiten, Zahnen, Wachstumsschübe). Versuche also eine „normale“ Zeit zu erwischen.

Schlafplan Baby als PDF zum Download

Hier kannst du dir kostenlos das BabySchlummerland-Schlafprotokoll herunterladen:

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