Dein Baby schläft abends nicht ein? Endlich Aufatmen!

Sarah Babyschlafberaterin
Sarah Mann
Zertifzierte Babyschlafberaterin und Großfamilien-Mama Certified Consultant
Zuletzt aktualisiert: 28.3.2024

Dein Baby findet nicht in den Schlaf und der Abend verwandelt sich in eine Geduldsprobe?

Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn eine solche Situation zum ewigen Hin und Her zwischen Wiegen, Singen und leisem Hoffen wird. Wenn ja, kannst du dir sicher sein, dass du damit nicht alleine bist. Viele Eltern durchleben diese zermürbenden Momente und fragen sich verzweifelt, warum ihr kleiner Schatz nicht einfach ruhig einschläft.

In diesem Artikel entdecken wir gemeinsam, was du tun kannst, um deinem Baby zu einem besseren Schlaf zu verhelfen.

Dein Baby schläft abends nicht ein? – Verstehe die Ursachen

Als Mutter von sechs wunderbaren, aber manchmal schlaflosen Kindern habe auch ich so manche Nacht zum Tag gemacht. Insofern weiß ich genau, wie du dich fühlst. Bevor ich dir nun einige Tipps gebe, um die Einschlafprobleme deines Babys zu lösen, lass uns zunächst der Frage auf den Grund gehen, warum dein Baby nicht in den Schlaf findet.

Im Folgenden findest du die häufigsten Gründe:

  • Unterschiedliche Schlafzyklen und -bedürfnisse: Im Gegensatz zu Erwachsenen durchlaufen Babys kürzere Schlafzyklen und erreichen seltener die tiefe Schlafphase. Dies führt dazu, dass sie leichter aufwachen und Schwierigkeiten haben, wieder einzuschlafen.
  • Überreizung durch den Tag: Babys verarbeiten Eindrücke anders. Ein überstimulierender Tag kann ihr kleines Gehirn überfordern, was es schwierig macht, abends zur Ruhe zu kommen.
  • Einflüsse von Ernährung und Verdauung: Bauchschmerzen, Blähungen oder Hunger können Babys davon abhalten, friedlich in den Schlaf zu kommen. Die richtige Nahrungsaufnahme und Verdauung sind entscheidend.
  • Entwicklungsschübe: Entwicklungsschübe sind Zeiten, in denen dein Baby mentale und körperliche Sprünge macht. Sie treten in den ersten zwei Lebensjahren etwa alle paar Wochen auf. In diesen Phasen entwickeln die Kleinen neue Fähigkeiten, was sie tagsüber aktiver und nachts oft unruhiger macht. Und während ihr Gehirn und Körper voll damit beschäftigt sind, das Gelernte zu verarbeiten, beeinflusst das Babys Einschlafen entscheidend.
  • Die Schlafumgebung: Eine zu helle, laute oder unruhige Schlafumgebung kann bewirken, dass Baby nicht einschlafen will. Eine ruhige, dunkle und bequeme Umgebung unterstützt dagegen den Schlaf.

Jeder dieser Punkte kann eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht, warum dein Schatz nicht in den Schlaf findet.

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Wann spricht man bei einem Baby von Schlafproblemen und wie viel Schlaf ist normal?

Einschlafprobleme bei Babys sind ein weit verbreitetes Thema, bei dem es viel Unsicherheit gibt. Aber wann sprechen wir eigentlich von Schlafproblemen, bei denen wir etwas unternehmen sollten?

Zunächst einmal – jedes Baby ist einzigartig. Was für das eine Kind normal ist, kann für ein anderes schon ein Schlafproblem darstellen. Doch grundsätzlich liegen Schlafprobleme dann vor, wenn zum Beispiel die nächtlichen Unterbrechungen zur Regel statt zur Ausnahme werden. (Tatsächlich hat häufiges Aufwachen in der Nacht viel mit dem Einschlafprozess deines Kindes zu tun!)

Aber ist es nicht normal, dass Babys nachts aufwachen? Ja, das ist es. Doch wenn dein Kleines regelmäßig Probleme hat, wieder einzuschlafen, oder wenn die Nächte mehr von Wachsein als von Schlaf geprägt sind, sind das deutliche Anzeichen für Einschlafprobleme.

Weitere typische Anzeichen von Schlafproblemen

In den folgenden Fällen können wir konkret von Schlafproblemen sprechen:

  • Dein Baby schafft es nicht, länger als ein oder zwei Stunden am Stück zu schlafen
  • das Einschlafen gleicht jeden Abend einem stundenlangen Marathon
  • dein Baby kommt trotz offensichtlicher Müdigkeit nicht zur Ruhe
  • es macht über den Tag verteilt kaum Nickerchen
  • dein Baby wacht sehr früh am Morgen auf und kann nicht mehr weiterschlafen
  • es schläft extrem unruhig, wacht häufig auf und ist schwer zu beruhigen

Es geht also nicht nur darum, wie oft dein Baby nachts aufwacht, sondern auch um die Qualität und die Gesamtdauer des Schlafs.

Aber bevor du dir allzu große Sorgen machst – es ist wichtig zu wissen, dass Schlafprobleme in den meisten Fällen keine dauerhaften Zustände sind. Mit Geduld, Liebe und den richtigen Strategien kann fast jedes Schlafproblem behoben werden.

In meiner Arbeit mit Familien habe ich immer wieder gesehen, wie kleine Veränderungen Großes bewirken können. Und dabei geht es nicht darum, eine perfekte Lösung zu finden, sondern darum, deinem Baby zu helfen, seinen eigenen Schlaf-Weg zu finden.

Die richtigen Erwartungen

Trotz allem müssen wir auch das Alter deines kleinen Schatzes beachten. Denn gerade Neugeborene sind noch gar nicht dazu in der Lage, viele Stunden am Stück zu schlafen oder einen Tag-Nacht-Rhythmus zu entwickeln. (In den ersten Monaten schlafen Babys nur in den seltensten Fällen länger als drei oder vier Stunden am Stück, da sie dann schon wieder Hunger haben.)

Doch ab einem Alter von ca. sechs Monaten haben sich die meisten Babys so weit entwickelt, dass sie 6 Stunden am Stück durchschlafen können.

Das ist natürlich schon mal eine große Steigerung, aber es zeigt, dass einmal Aufwachen pro Nacht in den meisten Fällen weiterhin notwendig ist. Zudem entwickeln sie erst jetzt einen regelmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus.

Praktische Tipps, um Babys Einschlafprobleme zu beenden

Lass uns einige bewährte Tipps anschauen, die oft Wunder wirken können. Doch, wie gesagt, kommt es sehr individuell auf dein Baby und seinen derzeitigen Zustand, sein Alter und sogar auf seine Persönlichkeit an:

1. Überprüfe Babys Schlafbedarf

Jedes Baby hat seine eigenen Schlafgewohnheiten, die sich in der benötigten Schlafdauer, der Länge der Wachphasen, der Anzahl der Nickerchen und der idealen Bettgehzeit widerspiegeln. Es ist essenziell, die individuellen Bedürfnisse deines Babys zu erkennen und zu verstehen. Tabellen und Richtwerte können als Orientierung dienen, doch die Feinabstimmung erfolgt durch Beobachtung und Anpassung an die Signale deines Kindes. So findest du heraus, was für dein Baby am besten funktioniert, um ihm zu einem erholsamen Schlaf zu verhelfen.

Mehr dazu hier: Wachphasen + Schlafbedarf Baby – Übersicht und Tabellen (0-5 Jahre)

2. Kreiere das ideale Schlafumfeld.

Eine beruhigende Umgebung kann den Schlafprozess unterstützen. Sorge für eine ruhige Atmosphäre, abgedunkelte Lichtverhältnisse und eine angenehme Temperatur im Schlafzimmer deines Babys.

3. Etabliere bewährte Einschlafrituale

Regelmäßige, beruhigende Aktivitäten vor dem Schlafengehen wie ein warmes Bad, sanfte Massagen oder leises Vorlesen können deinem Baby signalisieren, dass es Zeit ist, sich auf den Schlaf vorzubereiten.

Ausführlich geht darum im Babyschlafkurs vom Babyschlummerland.

4. Tagesablauf optimieren

Diesen Punkt sollte man nicht unterschätzen, da er einen entscheidenden Faktor für Babys Schlaf darstellt. Ein gleichmäßiger Tagesablauf mit festgelegten Zeiten für Mahlzeiten, Spielen und Nickerchen kann dazu beitragen, den Nachtschlaf deines Babys deutlich zu verbessern.

5. Reagiere auf die ersten Müdigkeitsanzeichen

Lerne, die Anzeichen von Müdigkeit bei deinem Baby schnell zu erkennen und darauf zu reagieren, um Übermüdung zu vermeiden. Übermüdung ist der absolute Feind des guten Einschlafens.

Lies hier mehr darüber: Gelöst: Baby übermüdet will aber nicht schlafen?

6. Wie Pucken helfen kann (für Neugeborene)

Für Neugeborene kann Pucken ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln, das dem im Mutterleib ähnelt und ihnen hilft, besser zu schlafen. Babys werden dabei eng in eine Puckdecke eingewickelt und schaffen es dadurch oft besser, sich zu beruhigen.

Mehr über das Pucken findest du in Baby pucken: Anleitung, Antworten und Expertentipps.

7. Vermeide Überstimulation vor dem Schlafengehen

Noch so ein Thema, das den Schlaf entscheidend beeinflusst: Achte darauf, dass die Abendstunden ruhig und entspannend gestaltet sind. Vermeide laute Geräusche und helles Licht, um dein Baby nicht zu überreizen. Dazu gehören übrigens auch Bildschirme von Fernseher, Tablets und Smartphones.

8. Akzeptiere, dass nicht jede Nacht gleich sein wird

Es ist wichtig zu verstehen, dass Schlafmuster variieren können. Einige Nächte werden ruhiger sein, andere unruhiger. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und sollten mit Gelassenheit angenommen werden. Eine flexible Herangehensweise hilft dir, mit diesen Veränderungen umzugehen, ohne zusätzlichen Stress für dich oder dein Baby.

 

Ich hoffe, diese Tipps helfen euch und ihr findet euren eigenen Weg, damit dein kleiner Schatz abends besser in den Schlaf findet. Vertraue auf dein Bauchgefühl und sei geduldig mit dir und deinem Kind. Die Abende mögen anfangs noch etwas länger werden, aber die Zeit mit deinem Baby ist kostbar und flüchtig.

Für weitere Hilfestellungen empfehle ich dir sehr meinen kostenlosen Babyschlafkurs. Und auch die Fragen und Antworten im FaQ-Bereich unten können hilfreich sein.

Alles Liebe,
Sarah

 

BONUS: Häufige Fragen und Antworten

1. Das Familienbett – Segen oder Risiko?

Das Schlafen im Familienbett mit deinem Baby, auch bekannt als Co-Sleeping, kann die Bindung zwischen Eltern und Kind stärken, das Stillen vereinfachen und Trost spenden. Auf der anderen Seite haben Familien auch schon die Erfahrung gemacht, dass es die Schlafsituation erschweren kann, da sich das Baby daran gewöhnt hat, ausschließlich mit Körperkontakt zu schlafen. Hier muss man gut ausprobieren und testen, was das beste für die ganze Familie ist.

Falls ihr euch für das Familienbett entscheidet, ist es jedoch äußerst wichtig, Co-Sleeping sicher zu gestalten, um Risiken, insbesondere im Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindstod (SIDS), zu minimieren.

Ein sicheres Umfeld für das Co-Sleeping zu schaffen, beinhaltet mehrere wichtige Überlegungen:

  1. Schlafunterlage: Die Schlafunterlage sollte fest sein, um jedes Risiko einer Erstickung zu verhindern. Weiche Unterlagen, wie Wasserbetten, Sofas und Sessel, sind für das Co-Sleeping ungeeignet, da sie das Risiko erhöhen, dass das Baby eingeklemmt wird oder erstickt.
  2. Frei von Gefahren: Der Schlafbereich sollte frei von möglichen Gefahren sein. Dazu gehört, dass Kissen, schwere Decken und Stofftiere entfernt werden müssen, die Erstickungsgefahren darstellen könnten. Stelle sicher, dass keine Lücken zwischen Matratze und Bettrahmen bestehen, in denen das Baby stecken bleiben könnte.
  3. Positionierung: Babys sollten immer auf dem Rücken schlafen, da diese Position das Risiko eines plötzlichen Kindstods erheblich verringert. Das Baby sollte neben der Mutter schlafen, nicht zwischen beiden Elternteilen, um das Risiko eines versehentlichen Überrollens zu minimieren.
  4. Bewusstsein: Erwachsene sollten das Bett nicht mit dem Baby teilen, wenn sie unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stehen, die ihr Bewusstsein beeinträchtigen, oder wenn sie übermäßig müde sind. Diese Faktoren können die Sensibilität der Erwachsenen für die Anwesenheit des Babys verringern.
  5. Körperzustand: Personen, die extrem übergewichtig sind oder Schlafstörungen haben, sollten beim Co-Sleeping vorsichtig sein, da diese Zustände ihre Fähigkeit beeinflussen können, nachts auf die Bedürfnisse des Babys zu reagieren.

Indem diese Richtlinien befolgt werden, können Eltern eine sicherere Schlafumgebung schaffen, die die Vorteile des Co-Sleepings unterstützt und gleichzeitig die Risiken minimiert.

Es ist entscheidend, dass jede Familie ihre Situation bewertet und informierte Entscheidungen trifft, die ihren Bedürfnissen am besten entsprechen und die Sicherheit und das Wohlbefinden ihres Babys gewährleisten​​​​.

Weitere Informationen über Co-Sleeping:

2. Wann ist es genug? Wann und wo Eltern Unterstützung finden können

Wenn du darüber nachdenkst, etwas an der Schlafsituation deines Babys zu ändern, könnten folgende Anzeichen darauf hindeuten, dass es tatsächlich Zeit dafür ist:

  1. Häufiges nächtliches Aufwachen: Dein Baby benötigt mehrfach in der Nacht deine Unterstützung, um wieder einzuschlafen, und dies beeinträchtigt den Schlaf aller Beteiligten.
  2. Schwierigkeiten beim Einschlafen: Trotz Müdigkeit fällt es deinem Baby regelmäßig schwer, allein einzuschlafen, und es braucht lange Rituale oder besondere Bedingungen, um zur Ruhe zu kommen.
  3. Kurze Schlafphasen: Dein Baby schläft nur für kurze Zeiträume und wacht oft auf, ohne sich wieder selbst beruhigen zu können.
  4. Übermüdungssymptome: Tagsüber zeigt dein Baby Anzeichen von Übermüdung, wie Reizbarkeit, häufiges Weinen oder übermäßige Schläfrigkeit, die den Tagesablauf beeinträchtigen.
  5. Elterliche Erschöpfung: Du oder dein Partner fühlt euch durch die aktuelle Schlafsituation zunehmend erschöpft, was euer Wohlbefinden und eure Fähigkeit, tagsüber zu funktionieren, beeinträchtigt. Auch die Partnerschaft gerät in Mitleidenschaft.

Wenn eines oder mehrere dieser Anzeichen zutreffen, könnte es hilfreich sein, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Hier sind einige Ressourcen, die dir dabei helfen können:

  • Kostenloser Babyschlafkurs: Nutze als ersten Schritt unser kostenloses Angebot des Babyschlafkurses. Hier lernst du grundlegende Techniken und erhältst die wichtigsten Informationen zum Thema Babyschlaf.
  • Videokurs „Schlummerkönig“: Unser Videokurs „Schlummerkönig“ ist ein spezialisierter Kurs, der tiefergehende Strategien und Methoden bietet, um Babys zu einem besseren Schlaf zu verhelfen. Hier steckt alles drin, was du brauchst.
  • Schlafberatung: Eine professionelle Schlafberatung kann individuelle Strategien und Pläne anbieten, die auf die Bedürfnisse deines Babys und deiner Familie zugeschnitten sind.

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Was andere Eltern über den Kurs berichten:

Ich bin wirklich unglaublich froh, dass ich auf den E-Mail-Kurs gestoßen bin. Ich fühlte ich mich sofort angesprochen von Sarahs Schreibweise. Authentisch, erfahren, liebevoll wird hier geholfen. Schritt für Schritt mit Verständnis und ohne Druck kommt man ans Ziel: eine stressfreiere Schlafsituation. Ich bin wirklich sehr dankbar für den Kurs und die Möglichkeit des Austauschs in der Facebookgruppe. Tausend Dank für die Hilfe, ich hab Mut und Sicherheit gefasst, die Veränderungen anzugehen und das Gefühl, wenn der Kleine jetzt schneller einschläft und sogar in seinem Bett statt auf dem Arm ist einfach unbeschreiblich. Der Kurs war für uns bahnbrechend. Ich kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen. Vielen viele Dank!   Juli

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3. Wie wirken sich Tagschläfchen auf den Nachtschlaf aus?

Tagschläfchen können die Nachtschlafqualität deines Babys maßgeblich beeinflussen. Zu viel Tagschlaf oder zu den falschen Zeiten kann nächtliches Erwachen oder ein zu frühes Aufwachen am Morgen zur Folge haben.

Andererseits kann zu wenig Tagschlaf zu Übermüdung führen, was das Einschlafen erschwert und nächtliches Erwachen begünstigt. Auch hier kann ein zu frühes Aufwachen am Morgen die Folge sein!

Gerade auch während den Übergangsphasen bei den Tagschläfchen (von 3 aus 2 Nickerchen, usw.), kann sich auch der Nachtschlaf verändern.

Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu finden und die Tagschläfchen an das Alter und die Bedürfnisse deines Babys anzupassen.

4. Kann ich meinem Baby beibringen, durchzuschlafen, ohne es schreien zu lassen?

Es ist absolut möglich, deinem Baby beizubringen, durchzuschlafen, ohne dass es dazu schreien zu lassen.

Ich nutze dazu sanfte Methoden, die schon vielen Eltern geholfen hat. Weitere Informationen dazu erhältst du in unserem kostenlosen Babyschlafkurs, im Buch „Bindungsorientiert durchschlafen lernen“ und im Videokurs „Schlummerkönig“.

5. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Einschlafprozess und der Schlafqualität?

Der Einschlafprozess und die Schlafqualität sind eng miteinander verbunden. Warum? Das Prinzip ist ganz einfach: So wie dein Baby abends einschläft, möchte es in den meisten Fällen auch nachts weiterschlafen, wenn es zwischen zwei Schlafphasen erwachen sollte.

Mehr über dieses Thema in Ab wann und wie kann mein Baby alleine einschlafen lernen?

6. Wie kann ich erkennen, ob mein Baby ausreichend Schlaf bekommt?

Um festzustellen, ob dein Baby genügend Schlaf bekommt, ist es wichtig, auf bestimmte Anzeichen zu achten und die empfohlenen Schlafzeiten zu kennen.

Zu den Anzeichen für Schlafmangel zählen übermäßige Unruhe, Schwierigkeiten beim Einschlafen am Abend und sehr kurze Nickerchen. Babys zeigen auch „schläfrige“ Gesten wie Gähnen, Augenreiben oder Ohrenziehen, die darauf hinweisen können, dass sie müde sind. Ein mangelndes Interesse an Menschen oder der Umgebung kann ebenfalls ein Zeichen für Schlafmangel sein​​.

Um deinem Baby zu helfen, ausreichend Schlaf zu bekommen, ist eine konsistente Routine wichtig. Tagsüber sollte dein Baby viel Tageslicht und Anregung erhalten, um einen gesunden zirkadianen Rhythmus zu fördern. Eine beruhigende Umgebung und ein gleichbleibendes Einschlafritual am Abend können deinem Baby signalisieren, dass es Zeit zum Schlafen ist.